Nachrichtenarchiv

Logo des UBA Forum 2024 - Umweltschonender Güterverkehr

Wie wird Güterverkehr umweltschonender?

Wissenschaft und Dialog auf dem Weg zu einer Vision - UBA Forum mobil & nachhaltig am 12./13. Juni 2024 Der Güterverkehr ist ein stark wachsendes Verkehrssegment und verursacht durch ansteigende Transportentfernungen und -mengen nicht nur erhebliche Treibhausgasemissionen, sondern verursacht zusätzlich Lärm, Luftschadstoffe, Flächen- und Ressourcenverbrauch. Zur Verringerung dieser negativen Umweltwirkungen entwickelt das Umweltbundesamt eine Vision für einen umweltschonenden Güterverkehr. Dabei werden wissenschaftlich gestützte Empfehlungen für Politik und Gesellschaft erarbeitet, wie der Güterverkehr vermieden, verlagert und umweltschonender abgewickelt werden kann.

So klappt’s bis 2045: Maßnahmen für einen klimaneutralen Gebäudebestand

Das gesetzlich verankerte Ziel, bis 2045 klimaneutrale Gebäude zu schaffen, ist hoch gesteckt – aber nicht unrealistisch, wie das aktuell veröffentlichte Gutachten „Gebäudestrategie Klimaneutralität 2045“ (GSK) zeigt. Doch die dafür erforderlichen Umsetzungsanforderungen an alle Sektoren sind ambitioniert und müssen zügig umgesetzt werden. Hier sind vor allem zunächst politische Rahmenbedingungen gefragt.

Neues Projekt gestartet: Entwicklung von nachhaltigen Offshore-Photovoltaikanlagen

Wir brauchen Innovationen und neuartige Technologien im Bereich der erneuerbaren Energiequellen, um emissionsintensive und umweltschädliche Energiequellen vollständig zu ersetzen und so den Klimawandel einzudämmen. Das EU-finanzierte Projekt SUREWAVE soll dazu beitragen, schwimmende Photovoltaiksysteme auf dem Meer zu etablieren, um das Technologieportfolio zu diversifizieren, das enorme Potenzial der Meere zu nutzen und so klimaneutral zu werden. Das ifeu analysiert, wie dies so nachhaltig wie möglich gestaltet werden kann.

Klimaneutrale Fernwärme: Viele Pfade zum Kohleausstieg

Beim Umbau der Fernwärme-Versorgung in den Kommunen gibt es keine „One-Size-Fits-All“-Lösung. Ob Wärme aus Flusswasser, großflächiger Solarthermie, Industrieabwärme, Müllverbrennung oder Wärmequellen im Boden: Eine neue Studie für das Umweltbundesamt zeigt, welche Möglichkeiten Versorger beim Abschied von Gas und Kohle haben und was die Bundesregierung tun muss, um den Umbau zu beschleunigen.

Zu wertvoll für Auto und Heizung

Die Bioökonomie kann ein zentraler Baustein für die Transformation unserer größtenteils auf Kohle, Öl und Gas gestützten Wirtschaft sein. Nachwachsende Rohstoffe und synthetische Kohlenstoffverbindungen sind jedoch knapp und teuer. Sie sollten in Bereichen wie der chemischen Industrie eingesetzt werden – und nicht als Energieträger. Damit der Umschwung von der fossilen Wirtschaft zur Bioökonomie gelingt, muss fossiler Kohlenstoff auch teurer werden. Das ifeu stellt jetzt die Ergebnisse von vier richtungsweisenden Studien vor.

Deckblatt Präsentation "Kommunaler Wärmeplan Heidelberg", Öffentlicher Workshop

Wärmeplan für die Stadt Heidelberg

Die Stadt Heidelberg erarbeitet derzeit einen kommunalen Wärmeplan. Das Ziel: die Wärmeversorgung Heidelbergs noch klimafreundlicher zu machen. Die Herausforderung: Die Wärme muss aus verschiedenen erneuerbaren Energien erzeugt und energiesparend eingesetzt werden. Dazu ist es nötig, das aktuelle zentrale Fernwärmenetz zu verdichten und auszuweiten, aber auch neue Quartierslösungen zu entwickeln. Das ifeu erarbeitet gemeinsam mit zwei Ingenieurbüros Maßnahmen für den Wärmeplan. Der Projektstand wurde in einer Online-Veranstaltung mit 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert.

Zu sehen ist eine fiktive Skala, auf der der Eintrag 0% CO2 abgezeigt wird

Jetzt sind Tempo und mehr Flächen für erneuerbare Energien gefragt

Baden-Württemberg will bis spätestens 2040 treibhausgasneutral sein. Nun wurde der Entwurf eines neuen Klimaschutzgesetzes in einer Landtagsanhörung diskutiert. Martin Pehnt, ifeu-Geschäftsführer und Klima-Sachverständigenrat des Landes, begrüßt neue Inhalte wie einen CO2-Schattenpreis und eine systematische Überprüfung der Förderprogramme. Zugleich fordert er eine unmittelbare Umsetzung des Klima-Maßnahmen-Registers und weitere Maßnahmen für mehr ambitionierten Klimaschutz, etwa verbindliche Dekarbonisierungsziele für Wärmenetze und höhere Flächenausweisungen für erneuerbare Energien.

Das ifeu macht Weihnachtsgeschenke – unverpackt und umweltfreundlich!

Wie jedes Jahr spenden wir auch 2022 Geld für Umweltprojekte: In die Klimaschutz+ Stiftung fließen seit vielen Jahren Gelder in den Teamtopf des ifeu, der sich vor allem aus den Klimafolgekosten unseres Instituts speist. Mit den Erlösen des Teamtopfes werden nachhaltige Projekte im globalen Süden unterstützt. Dieses Jahr gehen darüber hinaus Spenden an das Heidelberger Wäldchen sowie an den Ecoclub im ukrainischen Rivne.

Nationale Urban Mining Strategie – Start der Erarbeitung von Inhalten und Zielen als Entscheidungsgrundlage für die politische Ausgestaltung

Aufgabe des Forschungsvorhabens „Kartierung des Anthropogenen Lagers V - Strategieentwicklung für einen nationalen Urban Mining Prozess“ ist die Erarbeitung eines Strategiedokuments, welches die wesentlichen Inhalte und Ziele einer Urban Mining Strategie beinhaltet. Ziel ist es, heute bereits in Produkten, Gebäuden oder Infrastrukturen verbaute Materialien in hoher Qualität dem Produktions- und Wirtschaftskreislauf wieder zuzuführen. So können primäre Rohstoffe eingespart und die bei deren Gewinnung entstehenden negativen Umweltwirkungen gemindert werden. Der Strategieentwurf soll dem BMUV als Grundlage für die weitere politische Ausgestaltung dienen.