Nachrichtenarchiv

Kommunale Wärmeplanung für Heidelberg abgeschlossen

Nachdem am 26. September der Kommunale Wärmeplan für Heidelberg der Öffentlichkeit präsentiert wurde, ist am 18. Oktober der Wärmeplan auch im Umweltausschuss der Stadt Heidelberg vorgestellt und einstimmig beschlossen worden. Der nun vorliegende kommunale Wärmeplan stellt die strategische Grundlage dar, um die für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis spätestens 2040 notwendigen Aktivitäten abzuleiten.

FlyingLess Toolbox online. Erfolgreich forschen, weniger fliegen. So geht's:

Das NKI-geförderte Projekt „FlyingLess“ erfasst nicht nur Ist-Zustände, sondern entwickelt insbesondere praxisorientierte Werkzeuge, mit deren Hilfe die Institutionen Projekte zur Reduktion von Flugreisen erfolgreich planen, implementieren und dauerhaft verankern können: Ein Beispiel ist die FlyingLess „Toolbox“. Die modular zusammengestellten Folien, Checklisten, Videos und Dokumente, die je nach Situation und Bedarf individualisiert und in ihrer eigenen Auswahl und Reihenfolge eingesetzt werden können.

Klimaschutz in Baden-Württemberg – viel Schatten, wenig Licht

Der Klima-Sachverständigenrat legt heute seine Stellungnahme zum Fortschritt des Klimaschutzes in Baden-Württemberg inklusive einer Bewertung des Klima-Maßnahmen-Registers (KMR) der Landesregierung vor. Mit der im Jahr 2022 erzielten Minderung der Treibhausgasemissionen um 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr wird gegenüber 1990 nun eine Reduktion um 21 % erreicht. Das im KlimaG BW für das Jahr 2030 verankerte Klimaschutzziel – die Minderung der Treibhausgasemissionen um 65 % bezogen auf 1990 – erfordert somit eine weitere Reduktion von 44 Prozentpunkten in den verbleibenden sieben Jahren. Dies verlangt völlig neue Dimensionen der Emissionsminderung, sowohl bezüglich der erforderlichen jährlichen Mengen als auch hinsichtlich der notwendigen Dynamik.

3. General Assembly Meeting zur Dekarbonisierung von Gebäuden in Europa

Letzte Woche begrüßte das ifeu in Heidelberg seine „iBRoad2EPC” Projektpartner:innen zum 3. General Assembly Meeting. Im EU-geförderten Projekt „iBRoad2EPC” arbeiten das ifeu und Partner:innen gemeinsam an der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden in Europa, speziell an der Dekarbonisierung des Gebäudebestands innerhalb der EU.

ifeu präsentiert mit Partnern kommunalen Wärmeplan für Heidelberg

Rund 37 Prozent aller Kohlendioxid-Emissionen Heidelbergs werden durch die Wärmeerzeugung verursacht. Die Bereitstellung von Wärme erfolgt dort aktuell knapp zur Hälfte durch Fernwärme und zu weiteren knapp 50 Prozent durch den Einsatz von Erdgas und Heizöl, einen vergleichsweise geringen Anteil bilden Stromheizungen und Holzöfen. Um bis 2040 eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen, ist es zwingend erforderlich, die Fernwärmeversorgung auf erneuerbare Energiequellen umzustellen und gleichzeitig den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Erdöl anzustreben. Wie dies gelingen kann, demonstrierte das ifeu gemeinsam mit ENERKO und ebök im Rahmen einer Online-Veranstaltung in Heidelberg.

Die Welt der Berufe: ifeu Wissenschaftler modeln für BERUFENET

Für die Berufsbeschreibung und Erstellung einer zeitgemäßen Bilderserie des/der Ingenieur/in - Umweltschutz/Umwelttechnik suchte die Redaktion BERUFENET nach Unterstützung - und fand diese beim ifeu in Heidelberg.

Datenanalyse des marokkanischen Verkehrssektors: Die wichtigsten Ergebnisse

Seit gut einem Jahr führt eine Arbeitsgruppe bestehend aus dem ifeu Institut, dem Marokkanischen Ministerium für Verkehr und Logistik und der NARSA, im Auftrag der GIZ eine Untersuchung des marokkanischen Verkehrssektors durch. Diese besteht darin, relevante Verkehrsdaten zu sammeln, aufzubereiten und zu analysieren. Die Analyse ergab u.a., dass die Emissionen des Verkehrssektors fast 30 % der gesamten marokkanischen CO2-Emissionen ausmachen. Nahezu die Hälfte werden durch private Pkw (48,9 %) verursacht, 35 % durch Lkw. Bei einem vom Ministerium für Verkehr und Logistik organisierten Workshop in Rabat wurden bisherige Erkenntnisse geteilt und analysiert. Diese sollen nun in politische Veränderungsmaßnahmen umgewandelt werden.

Baustoffalternative R-Beton: Förderprogramm zum klimaschonenden Hochbau

Das ifeu hat kürzlich ein Forschungsprojekt abgeschlossen, mit dem Ansätze zur Optimierung des Baustoffs Transportbeton entwickelt und erprobt wurden. Das im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württemberg durchgeführte Projekt zeigte, dass sich klimafreundlicher und ressourcenschonender Beton (R-Beton) durch Rückführung von aufbereitetem Bauschutt herstellen lässt.

Treibhausgasbilanz für Gesundheitsinstitutionen – KliMeG-Rechner jetzt online

Im NKI-Projekt Klimaschutz in Kliniken durch Optimierung der Lieferketten (KliOL) hat das ifeu in Kooperation mit dem DBU-geförderten Projekt Carbon Footprint im Gesundheitswesen (CAFOGES) einen harmonisierten Treibhausgasrechner für Gesundheitsinstitutionen erstellt, der ab sofort kostenfrei zur Verfügung steht.