Klima- und Umweltschutzpotenziale

Mit dem Paradigmenwechsel von der Beseitigungs- zur Kreislaufwirtschaft geht ein signifikanter Beitrag der Abfallwirtschaft zum Klimaschutz einher. Vor allem durch das Deponieverbot unvorbehandelter Abfälle seit 2005 unterbleibt die Bildung von Methanemissionen in relevantem Umfang. Siedlungsabfälle in Deutschland werden seither verstärkt getrennt erfasst und verwertet oder energetisch genutzt. Dadurch wird die Erzeugung von Produkten und Energie aus Primärrohstoffen vermieden und ein weiterer wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, aber auch zur Ressourcenschonung und Schonung der Umwelt geleistet.

Entsprechende Beiträge der Abfallwirtschaft zum Klima- und Umweltschutz werden mit dem ökobilanziellen Ansatz ermittelt, wodurch die Auswirkungen abfallwirtschaftlicher Aktivitäten in ihrer Gesamtheit beurteilt werden – sowohl direkte Emissionen als auch durch Substitution von Primärprodukten und Energie vermiedene Emissionen werden damit erfasst. Die Ergebnisse stellen Potenzialaussagen dar. Sie bieten eine Entscheidungshilfe für die Politik, Behörden, die Industrie. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, die zu einer signifikanten Emissionsminderung beitragen können.

Projekte:

Weitere Projekte

Consulting for Emissions Quantification Tool Development under the CCAC MSWI. On behalf of the Climate & Clean Air Coalition (CCAC) MSW Initiative, under subcontract to IGES Japan, Juli 2015.

Accounting systems for Short-lived Climate Pollutant and Greenhouse Gas Mitigation in the Waste Management Sector. Consulting project on behalf of the German Federal Environment Agency (UBA), January 2014.

Organic Waste in India. Decision tree for sustainable management of organic waste. Aid to Decision Making (ADM) Tool. In Zusammenarbeit mit Paradigm Environmental Strategies, Bangalore, Indien. Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Dezember 2011.

Klimaschutz- und Energieeffizienzpotenziale im Bereich Abfall- und Abwasserwirtschaft. Bericht (pdf 1,31 MB) im Rahmen des Vorhabens „Wissenschaftliche Begleitforschung zu übergreifenden technischen, ökologischen, ökonomischen und strategischen Aspekten des nationalen Teils der Klimaschutzinitiative“, FKZ 03KSW016A und B, Juli 2010.

Kontakt:

Regine Vogt

Dipl.-Ing. für Technischen Umweltschutz
Tel.: +49 (0)6221 4767 22
E-Mail: regine.vogt@ifeu.de