Nachrichtenarchiv

Forschungsverbund entwickelt ganzheitliche, innovative Wärmenetzkonzepte

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen der Wärmeversorgung des Gebäudebestandes gegen Null gebracht werden. Möglich wird dies zum einen durch eine deutliche Reduktion des absoluten Energieverbrauchs, vor allem durch einen verbesserten baulichen Wärmeschutz. Zum anderen durch die fortlaufende Erschließung erneuerbarer Energien und Abwärme für die Wärmeversorgung. In diesem Kontext haben Wärmenetzsysteme eine wesentliche systemische Funktion, denn sie verbinden treibhausgasarme Wärmequellen und Wärmeabnehmer räumlich miteinander. Aufbauend auf Erkenntnissen des NENIA-Projektes, das die netzgebundene Nutzung industrieller Abwärme für die Wärmeversorgung von Gebäuden untersucht hat, hat ein vom ifeu koordinierter Forschungsverbund im ENA-Vorhaben („Energieleitplanung zur netzgebundenen Abwärmenutzung“) ganzheitliche, innovative Wärmenetzkonzepte zur Erschließung industrieller Abwärme für zwei Modellquartiere in Krefeld und Osnabrück entwickelt. Der Forschungsverbund setzt sich zusammen aus ifeu, GEF Ingenieur AG, indevo GmbH sowie Praxispartnern aus Industrie, Energieversorgung und Kommunalverwaltung in den Modellquartieren.

ifeu-Podcast: Das Drittelmodell 2.0 – so kommt der Klimaschutz auch in Mietwohnungen an

Mietwohnungen energetisch zu sanieren lohnt sich fürs Klima – wird bislang jedoch noch zu selten gemacht. Ändern könnte sich das mit dem Drittelmodell 2.0. Hier werden die Sanierungskosten sozial gerecht zwischen Staat, Vermietenden und Mietenden aufgeteilt. Wie das im Detail funktionieren könnte, erklären Peter Mellwig und Nora Lessing in einer neuen Podcastfolge des ifeu-Updates.

So geht's mit Wärmepumpen - in kommunalen oder gewerblichen Nichtwohngebäuden

Stellen Sie Ihr Projekt vor! Besonders willkommen sind Projekte, die den erfolgreichen Heizungswechsel auf eine Wärmepumpe in kommunalen oder gewerblichen Nichtwohngebäuden zeigen, aber auch andere Projekte sind möglich.

Bericht des Marktmonitorings für Energiedienstleistungen veröffentlicht

Der aktuelle Bericht des Marktmonitorings für Energiedienstleistungen 2023 ist veröffentlicht. Die herausfordernde Situation am Energiemarkt der Jahre 2022 und 2023 spiegelt sich auch bei den Energiedienstleistungen. Der Markt für Energieberatungen wächst weiterhin, Energiecontracting bleibt stabil, während der Markt für Energiemanagement sogar rückläufig ist.

Projekt „Dein.Klima“: ifeu begleitet Schulen auf ihrem Weg zu aktivem Klimaschutz im Schulalltag

Seit 2021 begleitet das ifeu im Projekt "Dein.Klima" Klimaschutzprojekte an Schulen in Baden-Württemberg. Hierbei werden die Schulen vom ifeu und von der KLiBA Heidelberg beraten und begleitet - von der Ausbildung von Schüler*innen zu „Energiemanager*innen“ bis hin zur Entwicklung von schuleigenen Projekten zum Energiesparen und zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Nun wurden 23 Schulen für ihre Bemühungen um Klimaschutz ausgezeichnet.

KliOL: Ziel klimaneutrale Krankenhäuser

Mit 6% übersteigen die THG-Emissionen von Krankenhäusern den Flugverkehr um das Doppelte. Im NKI-Projekt KliOL erstellten das ifeu und das Institute of Global Health, Heidelberg University Hospital gemeinsam eine umfassende THG-Bilanz für die Universitätsklinik Heidelberg und begannen konkrete Klimaschutzmaßnahmen für viele betrieblichen Arbeitsbereiche umzusetzen.

Leitfaden Wärmeplanung online: Praxisnahe Orientierung für Kommunen und andere Planungsverantwortliche

Im Auftrag des BMWK sowie des BMWSB hat das ifeu in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern den „Leitfaden Wärmeplanung - Empfehlungen zur methodischen Vorgehensweise für Kommunen und andere Planungsverantwortliche“ sowie den dazugehörigen „Technikkatalog“ veröffentlicht.

Gruppenbild des Abschlusstreffens des EU-Projekts BioSPRINT

Abschluss des Projekts BioSPRINT

Zum Abschluss des EU-Projekts BioSPRINT trafen sich die Projektpartner Mitte Mai im Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP) in Leuna, wo zentrale Ergebnisse der letzten Projektphase vorgestellt wurden. Diese zeigen, dass die Herstellung wertvoller Furan-Monomere aus Biomasse machbar ist und ein erhebliches Potenzial für die Vermarktung bietet.

Abschlusskonferenz „SuPraStadt II“ – Suffizienz verstehen, erleben und selber machen

Zum Abschluss des fünfjährigen Forschungsprojektes „SuPraStadt“ kamen mehr als 70 Suffizienz*-Interessierte aus Wissenschaft, Kommunen, Praxis und Zivilgesellschaft in Heidelberg zusammen. Unter der Fragestellung „Wie kann Suffizienz vor Ort verankert werden?“ tauschten sich Expert*innen mit kommunalen Entscheidungsträger*innen und mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft aus. Die Konferenz fand in der neuen Aula des selbstverwalteten Wohnheims Collegium Academicum (CA) in Heidelberg statt – einem der drei Reallabore des Projektes.