Nachrichtenarchiv

Wie und zu welchem Ausmaß können Emissionen durch ausgewählte Verkehrsmaßnahmen reduziert werden?

Der Verkehr ist einer der Hauptverursacher von Stickoxiden und Rußpartikeln in Deutschland. Welche Schadstoffemissionen zukünftig zu erwarten sind, und mit welchen Maßnahmen diese wie stark reduziert werden können, haben das ifeu und AVISO zusammen im Auftrag des Umweltbundesamts ermittelt.

Dein.Klima: Prämienüberreichung und Austauschtreffen für Schulen im Projekt „Dein.Klima“

Das ifeu zeichnete rund 20 Grund-, Mittel und Oberschulen am vergangenen Montag mit Prämien für ihre Klimaschutzaktivitäten des vergangenen Schuljahres 2022/2023 in der KLIMA ARENA in Sinsheim aus.

ifeu-Podcast: Achtung, Vorkette! Flüssigerdgas ist klimaschädlicher als gedacht

Den deutschen Gashunger will Deutschland künftig auch durch Erdgasimporte aus Ländern wie Katar, Indonesien und den USA stillen. In Folge 9 des ifeu-Podcasts erklärt der Physiker Daniel Münter warum schon die Bereitstellung von Flüssigerdgas (LNG) und Pipeline-Erdgas sehr klimaschädlich ist und was Deutschland und die EU tun können, um die Emissionen möglichst gering zu halten.

Abschlussveranstaltung am 27.06.2023 im Projekt "Umweltverträgliche Beschaffung von Pkw durch öffentliche Stellen"

Am 27. Juni stellte das ifeu in einer Online-Veranstaltung die Ergebnisse des Projekts „Umweltverträgliche Beschaffung von Pkw durch öffentliche Stellen“ vor. Dieses wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Berlin und dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg gefördert.

LNG: Deutschland muss auf saubere Förderung pochen

Für das künftig aus aller Welt nach Deutschland importierte Flüssiggas (LNG) ist die Vorkette – also Förderung, Aufbereitung, Verflüssigung und Transport – mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden. Verglichen mit der späteren Verbrennung in Kraftwerken und Heizungen entstehen dort noch einmal bis zu 50 Prozent zusätzlicher Klimaemissionen. Eine Ursache dafür sind schädliche Methanemissionen, die bislang unzureichend berücksichtigt wurden. Das zeigt jetzt eine ifeu-Studie im Auftrag der Wissenschaftsplattform Klimaschutz.

Gesamtnote „gut“ - Unterrichtsmaterial zum individuellen Klimaschutz

"ich, du, wir, ihr, sie – Was kann der/die Einzelne für den Klimaschutz tun?" Die Lehrmaterialien entstanden in einer Zusammenarbeit von Forscher:innen des ifeu Instituts Heidelberg gGmbH, der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis gGmbH und Lehrenden. Sie wurden für insgesamt sechs Schulstunden konzipiert und nun von der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf Basis eines wissenschaftlich erstellten Bewertungsrasters mit der Gesamtnote „gut“ ausgezeichnet und in den Materialkompass Verbraucherbildung aufgenommen.

Fernwärmeleitung

Das Konzept LT ready beschreibt Niedertemperaturfähigkeit von Gebäuden und Kommunen – für die deutsche und europäische Gebäudepolitik

Deutschland diskutiert über den besten Weg der Wärmeversorgung. Auch in Ländern wie Frankreich, Belgien, Dänemark, Österreich und Norwegen steht das Aus für neue Öl- und Gasheizungen auf der politischen Tagesordnung. Eine ifeu-Studie in Kooperation mit RAP untersucht, wie das Konzept der Niedertemperatur-Heizungen Kommunen den Umstieg auf erneuerbare Nahwärme erleichtern kann. So setzen sie Kurs Richtung Klimaneutralität, ohne Bürgerinnen und Bürger zu überfordern.

94-prozentige Reduktion der CO2-Emissionen von Verpackungen bis 2045 möglich

Eine von der GVM (Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung) und dem ifeu im Auftrag von acht Branchenverbänden durchgeführte Studie zeigt auf, dass die verpackungsbedingten Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2045 um 94 % reduziert werden können. Mit dem Jahr 2021 sieht die Studie den Höhe-punkt des Verpackungsverbrauchs erreicht, dieser werde in Zukunft kontinuierlich sinken – einhergehend mit einer Steigerung des Einsatzes von Recyclingmaterial und wachsenden Recyclingquoten.

Erste externe Evaluation der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG): Maßnahmenpaket übertrifft die Erwartungen

Seit 2021 sind Investitionen in Energieeffizienz und Erneuerbare Energien mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) für jede:n Bürger:in relativ unkompliziert förderfähig. Eine erste externe Evaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und unter Mitwirkung des ifeu zeigt auf: mit diesem Fördermittel hat die Bundesregierung ein potentes Maßnahmenpaket geschaffen, das massiv zur Einsparung von Treibhausgasen beiträgt.